FME ist ein LifestyleWir leben nicht in der Welt und nicht in der Zeit des Großen, sondern des Kleinen. Wahrscheinlich hat der weite Blick Nietzsches nie mehr zugetroffen, als auf unsere Situation, so wie wir sie jetzt im Jahr 2015 vorfinden. Das sollte uns einerseits nicht überraschen, mehr noch sollten wir uns jedoch dadurch nicht entmutigen oder irritieren lassen. Wer sich entschieden hat ein freier Mensch zu sein und ein Leben nach seinen eigenen Bedingungen zu führen, für den ist es eine Normalität oft „anders“ zu sein, als seine Mitmenschen. Und doch wird er in dieser Welt bestehen und sich nicht von seinem Weg, dem einzig richtigen für ihn, abbringen  lassen. Drum kann ich es mir nicht verkneifen eine wichtige Verknüpfung zu einem der größten Philosophen aller Zeiten herzustellen.

Ich glaube, dass Nietzsche von nur sehr wenigen wirklich verstanden wurde. Die meisten haben sich mit seinem Namen gerühmt oder ihn verachtet, beides in der Regel aus einem grundlegenden Unverständnis für seine Philosophie heraus. Es ist sogar so weit gekommen, dass manche seiner Begriffe zu „Unworten“ geworden sind, obwohl sie in ihrem Kern positive Aspekte beinhalteten, lebensbejahend waren und auf die Verbesserung der Menschheit hinauslaufen wollten. So kann heute kaum einer mehr vom „Übermenschen“ sprechen, ohne dabei in eine ganze dunkle Ecke gedrängt zu werden, die von einer pervertierten Vergangenheit geprägt worden ist, und mit dem was der Philosoph damit gemeint hatte soviel gemein hat wie ein Misthaufen mit Parfümherstellung.

Nun gut, man soll nicht erwarten, dass einen die „gemeine“ Welt versteht und solches wollen wir hier auch nicht annehmen. Für Euch, meine treuen Leser und Besucher dieses Blogs, gilt ohnehin etwas Anderes. Ihr seid alles andere als „Mainstream“ und habt Euch entschieden Euer Leben zu einem Ereignis zu machen und Euch nicht der „Herde“ anzuschließen und anderen Menschen nach dem Mund zu reden. Wenn man versucht jedes anderen Liebkind zu sein, so wird man es ohnehin im Leben zu nichts bringen.

Freiheit, Macht und Erfolg sind Dinge, die uns nicht geschenkt werden, wir müssen sie uns nehmen, denn niemand in der Welt wird sie uns geben, ja geben können. Nachdem hier auf diesem Blog Tacheles geredet wird, kann ich ja auch ohne „Samthandschuhe“ anzuziehen klar darlegen, dass „FME“ zu praktizieren nichts mit temporären Erscheinungen zu tun hat, sondern eine permanente Lebenseinstellung darstellt. Wenn man ein souveränes Individuum sein möchte, dann hat man sich ganz seiner eigenen Sache zu verschreiben (ohne dabei seine Mitmenschen unberücksichtigt zu lassen).

Worum es bei meinem Blog im Kern geht ist im Grunde recht einfach ausgedrückt – denn alle großen Dinge lassen sich letztlich auf ein paar simple Worte zurückführen: Wenn Freiheit, Macht und Erfolg nicht zu den zentralen Direktiven des Daseins werden, dann hat man keine Chance ein souveränes Leben zu führen! So viel man auch über all diese Dinge nachdenken mag, das einzige, was letztlich zählt, ist die praktische Anwendung im täglichen Leben. Im Zentrum steht die richtige Geisteshaltung. Wenn Ihr Euch auch nur eine einzige Sache aus all den vielen Texten merkt, die ich im Laufe der Zeit hier veröffentlich habe, so ist es diese: Betrachtet Euch immer als Individuen und niemals als Teil einer Masse (nicht einmal einer Gruppe), seid Euch selbst treu und tut alles um Eure eigene Mission zu erfüllen, das zu tun, was ihr tun müsst, um Eurem Wesen gerecht zu werden und Ihr werdet den „Teufel aus der Hölle schlagen“!

So, meine lieben Leser, der heutige Eintrag ist einerseits recht kurz (ich verbringe meine Zeit zurzeit damit mein erfolgreiches Buch „Freiheit – Macht – Erfolg“ ins Englische zu übersetzten) und nichtsdestotrotz sehr prägnant. Ich glaube es ist Zeit weniger Worte zu machen und mehr direkt auf den Punkt zu kommen. Ich selbst habe es diesbezüglich in der Vergangenheit mitunter an mir fehlen lassen und einer der Vorsätze für 2016 besteht darin meinen Stil diesbezüglich zu ändern. Was Euch betrifft, meine geschätzten Blogleser, so werde ich noch mehr auf Eure Wünsche und Anregungen eingehen und dafür sorgen, dass alles was ich hier in schriftlicher Form von mir gebe für Euch von Wert ist und dazu beiträgt einen Dienst in Eurem Leben zu leisten.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit und ein schönes Fest – im neuen Jahr werden wir uns wieder sehen. Bis dahin werde ich noch den einen oder anderen Beitrag hier veröffentlichen. Vielen Dank – und seid mir auch weiterhin treu!

Euer O. M.

 

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